Snarveier

LIVE

Kontakt oss

Ofte stilte spørsmål

Jeg ønsker å

Donasjoner

Messetider

Menigheter

Klostre

Persongalleri Norge

Adresseforandring

Mytene om Galilei

Om mytene som er blitt del av vår kulturelle barnelærdom og oppfattes som selvfølgelige sannheter i den offentlige samtalen.

Les mer
Program for Olsok 2012

Den katolske kirkes olsokfeiring i Trondheim og på Stiklestad

Les mer
 

Schweizer Juden kritisieren Vatikan-Schreiben «Dominus Iesus»

Jüdischer Glaube lehnt Überlegenheit einer monotheistischen Religion über die andere ab

Bern, 15.9.00 (KAP) Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund (SIG) hat Kritik am Vatikan-Dokument «Dominus Iesus» geübt. Die Erklärung der Glaubenskongregation spreche sich unterschwellig für den Proselytismus und gegen die Toleranz zwischen den Religionen aus, heißt es einem durch die «Jüdische Rundschau» verbreiteten Positionspapier des SIG. Man sei von den Aussagen des Dokuments «irritiert und betroffen».

Die Auffassung, nur der Katholizismus sei die wahre Religion, sei «ein Schritt zurück, eine Rückkehr zu einer als überwunden geglaubten Haltung». Es werde damit der Dialog zwischen den Religionen beeinträchtigt, der in den vergangenen Jahren mit viel Mühe und Geduld aufgebaut worden sei. Die Erklärung treffe die Juden umso tiefer, als die jüdische Religion die Überlegenheit einer monotheistischen Religion über die anderen stets abgelehnt habe. Den im Talmud erwähnten «Gerechten unter den Völkern» sei das Himmelreich sogar eher versprochen als den Juden selbst.

Darüber hinaus sei die Bekehrung dem Judentum fremd, betont der SIG. Im Vatikan-Dokument sei jedoch zwischen den Zeilen zu lesen, dass die Aufgabe der katholischen Kirche weiterhin die Bekehrung all jener sei, die ihr noch nicht angehören. «Die Juden haben zu sehr unter dieser Haltung gelitten, als dass sie es hinnehmen würden, sie wieder aufkeimen zu sehen», schreibt der Gemeindebund. Man habe geglaubt, dass die Toleranz zwischen den Religionen mittlerweile universellen Wert hätte. Die Erklärung könne den mit den Vertretern des Katholizismus geführten fruchtbaren Dialog belasten.

Kathpress