Snarveier

LIVE

Kontakt oss

Ofte stilte spørsmål

Jeg ønsker å

Donasjoner

Messetider

Menigheter

Klostre

Persongalleri Norge

Adresseforandring

Mytene om Galilei

Om mytene som er blitt del av vår kulturelle barnelærdom og oppfattes som selvfølgelige sannheter i den offentlige samtalen.

Les mer
Program for Olsok 2012

Den katolske kirkes olsokfeiring i Trondheim og på Stiklestad

Les mer
 

Kasper bedauert ökumenische «Irritationen» durch «Dominus Iesus»

«Ökumenisches Engagement der katholischen Kirche ist unwiderruflich»

München, 16.9.00 (KAP) Die vatikanische Erklärung «Dominus Iesus» ist nach Auffassung des Sekretärs des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Bischof Walter Kasper, keine «umfassende Darlegung der katholischen Auffassung zu den Fragen der Ökumene». Er bedaure sehr, dass sich Menschen anderer Konfessionen durch die Erklärung «vor den Kopf gestoßen und verletzt» fühlten, sagte Kasper am Rande des «Renovabis»-Kongresses in Freising. Er teile zwar die Grundaussagen. Doch habe es der Glaubenskongregation unter Kardinal Joseph Ratzinger möglicherweise bei der Abfassung des Textes an der nötigen Sensibilität gefehlt. «In der Sprache und Akzentsetzung hätte ich manches anders geschrieben», sagte Kasper. Er konnte sich nach eigenem Bekunden bei der Abfassung des Papieres mit seinem Vorschlägen nicht durchsetzen.

Kasper nannte es falsch, in der Erklärung das Ende des ökumenischen Dialogs zu sehen. Zwar gebe es «Irritationen», doch sei es gerade im Sinne von Papst Johannes Paul II., das Gespräch mit den anderen Kirchen, aber auch mit den Weltreligionen weiterzuführen. Nach Kaspers Worten ist die Diskussion über das Papier der Glaubenskongregation vor allem auf ein «Sprach- und Kommunikationsproblem» zurückzuführen. Denn auch das umstrittene vierte Kapitel über die «Einzigkeit und Einheit der Kirche» enthalte «nichts grundsätzliches Neues». Die Erklärung halte an einer der zentralen Botschaften des Zweiten Vatikanischen Konzils fest, dass auch «die anderen Kirchen für den Geist Christi Mittel des Heils» seien. Von einem «Heilsmonopolanspruch» der katholischen Kirche könne deshalb nach wie vor nicht die Rede sein. Kasper versicherte, dass seine Kirche an ihrem ökumenischen Weg «auch in Zukunft festhalten» werde. Daran könnten auch die derzeitigen Schwierigkeiten und Diskussionen in Folge der Erklärung nichts ändern. «Das ökumenische Engagement ist unwiderruflich», erklärte Kasper.

Kathpress